Hilfe für Ihren Beckenboden
Inkontinenz, Schmerzen beim Sex - darüber spricht man nicht? Im Gegenteil. In der "Beckenbodensprechstunde" bei Stefanie Harrer steht die Gesundheit Ihres Beckenbodens im Fokus.
Mehr über Frauenärztin Stefanie Harrer

Ihr Beckenboden ist kein Tabuthema

Inkontinenz & Co. müssen nicht einfach hingenommen werden

Beckenbodenbeschwerden bedeuten meist: Statt offen über die gesundheitlichen Probleme zu sprechen, schränken sich die Betroffenen in ihrer Lebensqualität ein. Sie meiden teilweise sogar Geselligkeit, geben Hobbys wie Sport auf oder verzichten auf Geschlechtsverkehr.
 
Beckenbodenbeschwerden treten nicht nur im Alter auf. Auslöser können ebenso eine Entbindung, Operationen, Unfälle oder auch eine Bindegewebsschwäche sein. Betroffen ist also ganz klar nicht nur die ältere Frau, auch junge Frauen – insbesondere nach Schwangerschaften – leiden oft stark unter Problemen. Obwohl ungefähr jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens über Beschwerden klagen wird, gilt das Thema häufig immer noch als „Tabu“ in der Gesellschaft. Harninkontinenz oder Senkungsbeschwerden als Beispiel müssen nicht einfach hingenommen werden – auch nicht im Alter.

 

Inkontinenz muss auch im Alter nicht „normal“ sein

Denn was die meisten nicht wissen: Heute können viele Beschwerden geheilt oder zumindest deutlich gelindert werden. Um herauszufinden, wie stark Ihre Beschwerden sind und welche Form der Therapie für Sie geeignet ist, steht am Anfang ein ausführliches Gesprächs über die Symptome – die Beckenbodensprechstunde. Anschließend folgt eine gründliche Diagnostik sowie eine individuell angepasste konservative oder operative Therapie.

Vertrauen Sie dem geschützten Rahmen der „Beckenbodensprechstunde“, um vielleicht wieder wie gewohnt am Alltag teilhaben zu können. Es gibt nichts, wofür Sie sich schämen müssten. Es lohnt sich, offen über Beckenbodenbeschwerden zu sprechen – nur so kann Ihnen geholfen werden!

Langfristige Therapie

In der Beckenbodensprechstunde möchten wir Sie individuell beraten, denn die Therapie besteht häufig aus mehreren Schritten und langfristig angelegten Maßnahmen. Daher ist es wichtig, gemeinsam mit Ihnen ein speziell auf Sie und Ihre Lebensrealität angepasstes therapeutisches Konzept zu erarbeiten.

Neben Beckenbodentraining – zum Beispiel auch regelmäßig bei einem Physiotherapeuten – kann je nach Stärke der Beschwerden ein operativer Eingriff wie beispielsweise eine Scheidenfixation nicht vermieden werden. Auch dann – bei einer urogynäkologischen Operation – begleite ich Sie. Noch heute arbeite ich eng mit der Sozialstiftung Bamberg in diesem Fachbereich zusammen und kann Sie persönlich operieren, um Sie individuell und langfristig auf Ihrem Weg der Besserung zu begleiten.

Kommen Sie in die Beckenbodensprechstunde in unserer „Praxis für Frauengesundheit“, sprechen Sie offen und ehrlich über noch so vermeintlich aushaltbare Beschwerden und geben Sie sich die Chance, wieder beschwerdefrei Ihren Alltag zu genießen.

Warum Ihr wichtig ist

Ja, der Beckenboden ist wichtig. Aber haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, warum? Welche Aufgabe hat diese Körperregion?
Der Beckenboden verschließt das Becken, er trägt sozusagen unsere inneren Organe und verleiht uns eine mehr oder weniger aufrechte Haltung. Da der Beckenboden aus Muskeln und Gewebe besteht, können wir ihn trainieren.

Im Idealfall verknüpfen Sie bereits einige Alltagshandlungen mit einem intuitiven Beckenbodentraining. Das kann zum Beispiel bedeuten: Spannen Sie Ihren Beckenbodenmuskel bewusst an, während Sie husten. Verzichten Sie nach dem Wochenbett nicht auf Rückbildungsgymnastik, sondern nehmen Sie das Kursangebot, das von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird, in Anspruch.

Wussten Sie auch – dass ein trainierter Beckenboden nicht nur Ihre Haltung verbessert, sondern oftmals auch den Sex?